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Bei den von FINIS e.V. entwickelten Farbfeldern werden landwirtschaftliche Brachen (Stilllegungsflächen) mit bodenregenerierenden Pflanzen besät. Diese sogenannten Gründüngungspflanzen verbessern den Nährstoffgehalt des Bodens und schützen durch ihr besonderes Wurzelwerk den Boden vor Erosion und Wasserverlust. Hinzu kommt, dass durch die Blüten und Wurzeln zahlreiche Kleinstlebewesen, Bienen etc. einen Lebensraum finden. Um die Brachflächen und die Gründüngung für Landwirte und Bevölkerung intensiver ins Bewußtsein zu rufen und eine stärkere Aufmerksamkeit für die ökologische Bedeutung der Landwirtschaft zu erringen, haben wir die Gründüngung mit künstlerischen Mitteln ästhetisch aufgewertet. Aus den Farben der Blüten, den Blühzeiten und der Fläche entwickeln wir verschiedene farbliche und formale Arrangements. So entstehen Landschaftszeichen, die sowohl visuell, als auch anderweitig (hören, riechen) wahrnehmbar sind. Auf diese Weise wird die Gründüngung zu einer regionalen Attraktion, in der sich künstlerische und landwirtschaftliche Arbeit zu einer Form der "ökologischen Ästhetik" verbindet. |
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Durch eine einfache Spatenprobe kann man den Zustand des
Bodens sehr gut analysieren.
Sind die Bodenaggregate schafkantig, deutet das auf eine schlechte Durchwurzelung und hohe Bodenverdichtung hin. |
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| Farbfeldentwurf für das Farbfeld Gröden | ||